Soweit in dieser Satzung zur einfacheren Lesbarkeit die männliche Sprachform benutzt wird, bezieht sich diese gleichermaßen auf Männer und Frauen. § 1 Name, Sitz 1.1. Der Verein (gegründet 1917) führt den Namen „Musikkapelle Brannenburg“. 1.2. Das Vereinsgebiet umfasst das Gebiet der Gemeinde Brannenburg. 1.3. Der Verein hat seinen Sitz in Brannenburg. § 2 Vereinszweck 2.1. Zweck des Vereins ist         a) die Pflege der Blasmusikkultur,         b) die Gewinnung der Jugend zur musikalischen Bildung.        2.2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Veranstaltung von         Konzerten und der Mitwirkung bei kulturellen, gemeindlichen und kirchlichen Anlässen. § 3  Gemeinnützigkeit 3.1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne        des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 3.2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche        Zwecke. 3.3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.        Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 3.4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd        sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 3.5. Den Vorstandsmitgliedern und den für den Verein in sonstiger Weise Tätigen        werden Auslagen und Aufwendungen erstattet. Die Zahlung einer pauschalen        Aufwandsentschädigung und die pauschale Auslagenerstattung sind zulässig.        Diese Zahlungen dürfen nicht unangemessen hoch sein. § 4  Mitgliedschaft 4.1. Der Verein setzt sich aus aktiven Musikern und Musikerinnen zusammen. Jungmusiker          sollten vor der Aufnahme in den Verein mindestens das Musikerleistungsabzeichen in        Bronze erworben haben. Über die Aufnahme in die Kapelle entscheidet der Dirigent. 4.2. Um neue Blasmusikkompositionen einzuüben und um die musikalischen Fähigkeiten der        Musikkapelle zu fördern, werden wöchentlich Proben durchgeführt. Es sollen möglichst        alle Musiker daran teilnehmen. 4.3. Sonderveranstaltungen wie Konzerte und sonstige musikalische Auftritte werden von der        Vorstandschaft festgelegt. 4.4. Ehrungen langjähriger aktiver Mitglieder werden durchgeführt bei 25-, 40- und 50jähriger        Zugehörigkeit zur Kapelle. 4.5.   Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben,          können auf Vorschlag des Vorstandes zum Ehrenmitglied ernannt werden. Hierfür        ist ein Beschluss der Vorstandschaft erforderlich. 4.6. Die Mitgliedschaft endet              a) durch den freiwilligen Austritt des Mitglieds,        b) durch Ausschließung. 4.7.   Mitglieder, die durch ihr Verhalten das Ansehen und die Interessen des Vereins schädi-        gen, können durch Beschluss der Vorstandschaft in Absprache mit den Musikern aus        dem Verein ausgeschlossen werden.       § 5  Mitgliedsbeiträge 5.1. Der Verein erhebt von den aktiven Mitgliedern keinen eigenen Jahresbeitrag. § 6  Organe des Vereins Organe des Vereins sind 6.1. die Vorstandschaft, 6.2. die ordentliche Jahreshauptversammlung, 6.3. die Kassenprüfer. § 7  Vorstandschaft 7.1. Die Leitung des Vereins wird einer Vorstandschaft übertragen, die sich zusammensetzt        aus         a) dem Vorstand,       b) dem Dirigenten,       c) dem Kassenverwalter,       d) dem Schriftführer. § 8  Zuständigkeit der Vorstandschaft 8.1. Der Vorstand ist der Repräsentant der Musikkapelle Brannenburg. Ihm obliegen die        Leitung und die Organisation des Vereins. Er ist nach § 26 BGB zur Vertretung des        Vereins berechtigt. 8.2. Dem Dirigenten obliegen die Ausbildung und die musikalische Führung der        Musikkapelle. 8.3. Der Kassenverwalter verwaltet das Vereinsvermögen und führt das Kassenbuch. 8.4. Der Schriftführer tätigt den Schriftverkehr des Vereins, fertigt von allen Versammlungen          Protokolle an und führt das Mitgliederverzeichnis und die Vereinschronik. § 9  Sitzungen der Vorstandschaft 9.1. Vorstandschaftssitzungen werden durch den Vorstand einberufen, um über        vereinsinterne Angelegenheiten zu beraten und zu beschließen. Beschlusskraft besteht        bei Stimmenmehrheit. Über jede Sitzung wird ein Protokoll geführt. § 10  Kassenführung 10.1. Bei Beträgen bis zu einer Summe von 1.000,- € kann die Vorstandschaft ohne          vorhergehende Befragung der Mitglieder den Verwendungszweck bestimmen.          Einzelausgaben von über 1.000,- €  bedürfen einer Abstimmung durch die aktiven           Mitglieder. Dabei darf jedoch das Guthaben des Vereins nicht überschritten werden.          10.2. Der Kassenverwalter hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahres-          rechnung zu erstellen. Sie ist der Jahreshauptversammlung zur Genehmigung vorzu-          legen. 10.3. Die Jahresrechnung und die Kasse ist von zwei Kassenprüfern, die von der Jahres-           hauptversammlung jeweils auf vier Jahre gewählt werden, zu prüfen. 10.4. Die Kassenprüfer erstatten der Jahreshauptversammlung einen Prüfungsbericht und          beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung          des Kassenverwalters und der übrigen Vorstandsmitglieder. § 11  Mitgliederversammlung 11.1. Die Vorstandschaft ist befugt, zur Beschlussfassung über Vereinsangelegenheiten          jederzeit eine Mitgliederversammlung oder eine außerordentliche Jahreshauptver-          sammlung einzuberufen. Die Mitgliederversammlung beschließt über alle Vereinsan-          gelegenheiten, die nicht bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung behandelt          werden. 11.2. Für die Beschlussfähigkeit gelten die Bestimmungen der Jahreshauptversammlung. 11.3. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstands. 12.  Jahreshauptversammlung 12.1. Die ordentliche Jahreshauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. 12.2. Der ordentlichen Jahreshauptversammlung obliegen Beschlüsse und Änderungen der          Vereinssatzung sowie die Entlastung und Wahl der Vorstandschaft. 12.3. Die ordentliche Jahreshauptversammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens          zwei Drittel der aktiven Musiker anwesend sind. Sie beschließt durch einfache           Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimment-          haltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. 12.4. Die ordentliche  Jahreshauptversammlung ist insbesondere für folgende Angelegen-          heiten zuständig:                     a) Entgegennahme der Berichte der Vorstandschaft,          b) Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer,          c) Entlastung der Vorstandschaft,          d) Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer,          e) Beschlussfassung über Anträge der Vorstandschaft und der Mitglieder,          f)  Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung              des Vereins.        12.5. Über den Verlauf der Jahreshauptversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das          vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Jahres- hauptversammlung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Person des  Ver- sammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten. 12.6. Das Erscheinen der Mitglieder bei der Jahreshauptversammlungen und bei Mitglieder- versammlungen ist Ehrenpflicht. § 13  Wahl der Vorstandschaft 13.1. Die Wahl der Vorstandschaft findet alle vier Jahre im Rahmen der ordentlichen Jahres- hauptversammlung statt. 13.2. Die Wahl der Vorstandschaft hat grundsätzlich geheim und schriftlich stattzufinden. Bei nur einem Wahlvorschlag kann auch durch Handzeichen gewählt werden. 13.3. Die Durchführung der Wahl obliegt einem Wahlausschuss. Dieser besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern, die sich freiwillig zur Verfügung stellen. Sie können jedoch selbst nicht für die Wahl kandidieren. 13.4. Jedes aktive Mitglied ist berechtigt, Vorschläge für die Neuwahl zu unterbreiten. Der- jenige Kandidat, der die meisten Stimmen erhält, gilt als gewählt. 13.5. Die Wahl wird rechtskräftig durch ihre Annahme. 13.6. Bei der Auswahl des Dirigenten sollen Musikalität und Fähigkeiten den Ausschlag geben. Zur Unterstützung des Dirigenten soll sich ein Musiker als Notenwart zur Verfügung stellen. § 14  Auflösung 14.1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist sein Vermögen an die Gemeinde Brannenburg  bis zu einer Wiedergründung innerhalb von fünf Jahren zur Verwahrung abzugeben. Kommt eine Wiedergründung in der genannten Frist nicht zustande, fällt das Vermögen an die Gemeinde Brannenburg,   die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung  innerhalb des ehemaligen Vereinsgebietes zu verwenden hat. 14.2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand. 14.3. Die Auflösung des Vereins kann nur von der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. § 15 Gültigkeit, Satzungsänderung 15.1. Änderungen der Satzung können nur von der Jahreshauptversammlung mit einer 2/3- Mehrheit der erschienenen Mitglieder vorgenommen werden. 15.2. Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder des Vereins notwendig; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen. 15.3. Diese Satzung wurde durch die ordentliche Jahreshauptversammlung am 02.04.2010 geändert und  neu gefasst. Sie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.